Wir haben ein Baby!!!
Es kam in einer Styroporschachtel für Essen.
Gebracht von zwei madagassischen Praktkantinnen, gefunden von einer madagassischen Führerin, abgegeben an uns. Wir müssten uns wohl am ehesten mit so etwas auskennen.
Aber nur ich war in diesem Moment da, als das kleine Mausmakibaby das Licht des Camps erblickte.
Ich hatte keine Ahnung, was zu tun war und war eher pessimistisch, was die Überlebenschancen des Kleinen anging.
So wartete ich auf Marine.
Und Marine wusste was zu tun war, da sie im Institut in Hannover schon wesentlich kleiner Mausmakibabies durchgebracht hatten.
Mama Marine freute sich richtig und weil sie, ob der schon recht beachtlichen Größe des Sprösslings, optimistisch war, war ich es plötzlich auch.
Die erste Unterkunft für Mogli (so heißt er, weil er ja unter Menschen aufwächst...)
war eine mit Klopapier ausgekleidete Dose, die mit Moskitonetz abgedeckt war. Am folgenden Tag haben wir ihm aber ein standesgemäßes Kinderzimmer in einem recht großen Käfig eingerichtet. Leider sind die Löcher des Käfigs noch zu groß für ihn, so dass er auch immer wieder mal ausbüchste, dabei allerdings nicht sehr weit kam, da wir den Käfig komplett in Moskitonetz eingewickelt haben.
Wir haben extra Instantbabybrei gekauft, den er sehr gerne mag, sogar Banane hat er schon gekostet und auch alleine essen kann er schon.
Trotzdem wird er mehrmals täglich, von Mama Marine meist, gefüttert und intensiv liebkost.
Auch ich wuchs, trotz anfäglichen Zweifels, immer mehr in die Vaterrolle rein.
Wenn Mogli etwas kräftiger ist, bringe ich ihm Fussballspielen bei.
Wir wollen ihn auch mehrsprachig erziehen...









2 Comments:
ach wie süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüss!!
Ihr solltet ihn aber möglichst früh aufklären,das ihr nicht die richtigen Eltern seid...Früher oder später wird er es rausfinden, auf grund eurer Hautfarbe...
Kommentar veröffentlichen
<< Home