Montag, Oktober 30, 2006

Komfort

Wenn man an Feldforschung in Afrika und das Leben dort im Zelt denkt, dann stellt man sich nicht unbedingt das vor, was wir hier in Ampijoroa haben.
Ich habe durchaus schon unter schlechteren Bedingungen campiert. Wir haben fließend Wasser in jeweils drei Duschen, Waschbecken und Toiletten.
Wir werden im hiesigen Restaurant bekocht, wo es meistens sogar gekühlte Getränke gibt. Und selbst das Handynetz reicht hierher, an eine Stelle, die nicht mal so weit vom Forschercamp weg ist.
Wer sich bis jetzt also noch Sorgen gemacht hat, wir würden hier mitten in einem wilden Wald zelten, über einem rußigen Feuer unser Essen kochen, uns mit Wasser aus einem weit entfernten, fast versiegenden Bach waschen und müssten unsere täglichen Gechäfte in einer mit Blättern abgedeckten Grube ausserhalb des Lagers verrichten, dem sei hiermit versichert, es ist alles halb so wild!